Dienstag, 19. August 2008

Spritsparen – und zwar mit Knöpfchen


Von Christian Rumpel, MotorVision

Wer trotz der derzeitigen Rekord-Spritpreise einigermaßen günstig Autofahren möchte, muss erfinderisch sein. An ein technisches Helferlein denken dabei die wenigsten: den Tempomaten. Diesen gibt es auch zum Nachrüsten. Motorvision klärt über Vor- und Nachteile solcher Systeme auf.

Das Fass Rohöl kostet in diesen Tagen 140 US-Dollar und mehr, und der daraus gewonnene Treibstoff ist dadurch entsprechend teuer. Ein Tankstopp fällt zwar in diesen Tagen immer schwerer, aber der flüssige Treibstoff will irgendwann nachgefüllt werden. Wenn ein Liter Superbenzin 1,50 Euro an den Tankstellen kostet, beschert das regen Zulauf, denn: „es ist ja gerade so günstig!“ Doch teuer ist das Tanken allemal.

Es gibt viele Möglichkeiten Treibstoff zu sparen. Zum Beispiel zu Fuß zum Briefkasten, mit dem Fahrrad zum Bäcker, in der S-Bahn zur Arbeit. Was jedoch, wenn der Briefkasten vor der Haustüre ist, und die Brötchen selber gebacken werden? Dann bleibt ja noch die S-Bahn; wenn im Ort ein Bahnhof wäre. Busverbindungen sind zwar vorhanden, aber die Busse fahren zu keiner angemessenen Uhrzeit. Also ist man auf ein Auto angewiesen. Es gibt jedoch große Unterschiede. In Größe, Leistung, Komfort und natürlich Verbrauch. Letztlich aber alles eine Frage des Geldbeutels. Um selbigen zu schonen, möchte man natürlich irgendwie die Treibstoffausbeute erhöhen. Nur wie? Allen voran steht ein sparsames Auto, so kommt man an einem Kleinwagen kaum vorbei. Sind Dachbox, Zementsäcke aus dem Kofferraum und die fünf Deutschlandfähnchen entfernt, sollte man sich um ein frühes Hochschalten und rechtzeitiges „vom Gas gehen“ bemühen. Mit etwas Glück hält der Tankinhalt dann etwas länger als die Wasserflasche auf dem Bürotisch. Doch was für Möglichkeiten gibt es denn noch? Chiptuning? Flüssiggasumbau? Alles schon gemacht, sind jetzt also alle Mittel ausgereizt?

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