Mittwoch, 26. März 2008

Vier Ringe in Hollywood



Von Thomas Harloff, MotorVision


Audi verschlägt es einmal mehr auf die Kino-Leinwand. In „Iron Man“, einer Comicverfilmung mit Robert Downey jr., sind die Ingolstädter sogar zweifach präsent. Die Hauptfigur Tony Stark, ein Milliardär mit Superkräften, fährt seinen Fähigkeiten entsprechend einen 420 PS starken R8. Gwyneth Paltrow, die dessen Assistentin verkörpert, muss mit einem Audi S5 Vorlieb nehmen – der hat „nur“ 354 PS.


Für Audi sind solche Product Placement-Maßnahmen ein großer Bestandteil der Marketingstrategie. Bekanntestes Filmauto der Ingolstädter ist sicher der RSQ – ein futuristischer Sportwagen, im Film „I, Robot“ ständiger Begleiter des Hauptdarstellers Will Smith. Oder wer erinnert sich nicht an die legendäre Verfolgungsjagd aus „Mission: Impossible II“, die einen TT Roadster und einen Porsche auf einer Bergstraße oftmals haarscharf am Abgrund entlang führt. Ebenfalls höchst actionreich: Die Verfolgungsjagd in Ronin, in der ein Audi S8 die Hauptrolle spielt. Eher eine Nebenrolle spielt Audi in „Die Mothman Prophezeiungen“ oder in den Fortsetzungen der Matrix-Reihe, ist aber auch da in einigen Szenen sehr präsent.


Doch Audi ist nicht der einzige Autohersteller, der das Product Placement in Hollywood-Blockbustern intensiv betreibt. So hat sich BMW seinerseits groß in die James Bond-Reihe eingekauft, und der Science-Fiction-Thriller „Minority Report“ wirkt stellenweise wie ein Lexus-Werbefilm. Sehr sympathisch dagegen der Auftritt eines Saab Cabrios in „Besser geht´s nicht“. Ergo: Wie so oft gilt auch bei Filmautos: Der Grat zwischen authentisch und nervig ist ein schmaler. Mal sehen, wie es die Macher von „Iron Man“ gelöst haben.
Quelle: GlobalPress, mid