Von Thomas Harloff, MotorVision
Der Rolls-Royce Phantom – wenn dieses Auto eines im Überfluss hat, dann Komfort. Da es sich bei einem Rolls traditionell in erster Linie um eine Chauffeurslimousine handelt, trifft das natürlich besonders auf den Fond zu. Feinste und perfekt verarbeitete Materialien in Liaison mit einem Platzangebot, das keine Wünsche offen lassen dürfte – da gibt’s nix zu meckern, oder? Oh doch, meint man bei der Firma EDAG in Fulda und stellt auf dem Genfer Autosalon eben jenen Rolls-Royce mit einem Schwenkdach vor.
Die Idee hinter dem Konzept: Es könnte sein, dass sich der eine oder andere Superreiche beim Einstieg den Rücken verrenken muss oder mit dem Hut am Dach anstößt. Schließlich ist die C-Säule beim Phantom besonders breit, was zwar der Privatsphäre, Sicherheit und nicht zuletzt der Kniefreiheit, nicht aber dem Ein- und Ausstiegskomfort zugute kommt. Doch dank EDAG lässt sich nun das Dach aufklappen, und die Herrschaften können aufrecht einsteigen und sich elegant in den Sitz gleiten lassen.
Ich persönlich glaube ja, dass EDAG mit seinem Schwenkdach ein Problem gelöst hat, das eigentlich keines ist. Denn was ist nun das größere Übel: Ein für alle Zeiten zerfurchtes Dach durch die Gegend zu fahren oder kurzzeitige Schmerzen beim Ein- und Aussteigen über sich ergehen zu lassen? Das solvente Publikum auf dem Genfer Autosalon wird diese Frage beantworten.
Quelle: Thema – AutoBlog, Foto: EDAG





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