…wo der Daumen links ist. Ähnlich verwirrend die diese Pseudo-Weisheit kann es auch auf Straßen sein. Klar, meistens fährt man rechts, nicht jedoch in Australien, einigen asiatischen Ländern sowie in Großbritannien und Irland.
Genau dort will man sich jetzt aber den kontinentaleuropäischen Fahrgewohnheiten anpassen. Jedenfalls hat das der Politiker Donie Cassidy jetzt vorgeschlagen. Damit will er die von Touristen verursachten Verkehrsunfälle eindämmen. Denn der Tourismus boomt auf der grünen Insel, viele europäische und amerikanische Besucher wollen Irlands unberührte Natur genießen. „All diesen Leuten, die aus Europa und Amerika zu uns kommen, bereitet es große Schwierigkeiten, wenn sie hier mit dem Fahren anfangen“, sagt Cassidy. Und liefert ein „Argument“ für seine Initiative gleich mit: „Schließlich habe ich mich auch fünf oder sechs Tage gebraucht, um mich an die amerikanische Fahrweise zu gewöhnen.“
Doch das geht Cassidy noch nicht weit genug. Für Touristen, die es gewohnt sind, auf der rechten Seite zu fahren, soll ein Speedlimit von 50 Meilen pro Stunde gelten. Einheimische sollen dagegen 75 Meilen pro Stunde fahren dürfen.
Wir fragen uns in dem Zusammenhang: Wie viele Unfälle werden wohl die Iren verursachen, wenn sie ungewohnter Weise auf einmal auf der rechten Spur fahren müssen? Und wann führen die Briten und Iren endlich das metrische System ein?





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