Mit Forza Motorsport 2 bietet die Xbox 360 bereits eine sehr umfangreiche und hervorragend spielbare Rennsimulation. Doch auf einem Bein kann man bekanntlich nicht stehen, und so reiht sich mit „Project Gotham Racing“ (PGR) 4 ein weiterer Motorsport-Blockbuster ins Microsoft-Portfolio ein.
Gleich vorweg: PGR4 hat nicht den ultra-realistischen Anspruch wie beispielsweise die Forza-Serie. Deshalb fehlen auch die woanders üblichen Tuningmaßnahmen oder – bis auf die Nürburgring-Nordschleife – real existierende, permanente Rennstrecken. Trotzdem spricht das Spiel nicht nur Gelegenheitsspieler, sondern auch Profi-Zocker an. Beispiel: Der ebenso anspruchsvoll wie einsteigerfreundlich gestaltete Arcade-Modus: In zehn Kapiteln kann man in verschiedenen Disziplinen um Medaillen kämpfen – und der Weg zur Platin-Auszeichnung ist wirklich steinig! Zudem verspricht der Karriere-Modus Langzeitmotivation ohne Ende. Hat man seinen eigenen Spielcharakter kreiert, fängt man als Greenhorn an und muss sich in zahlreichen sehr unterschiedlichen Events gegen starke KI-Fahrer, im Hütchen-Slalom oder in anderen Herausforderungen behaupten. Eine Eigenheit der PGR-Serie ist dabei das „Kudos“-System: Für schöne Drifts, besonders weite Sprünge oder das Überholen außerordentlich vieler Gegner gibt es Karrierepunkte, die im Shop in neue Auto- oder Streckenpakete, Spielmodi oder Grafikeffekte investiert werden können. Doch man sollte nie die Platzierung aus den Augen verlieren, schließlich bringen Siege und Titel die meisten Kudos-Punkte.





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