Ken Livingstone, Londons Oberbürgermeister, mag es gern sauber. Deshalb sollen Fahrer von Sportwagen und dick motorisierten SUVs besonders viel Geld blechen, wenn sie in die Innenstadt wollen.
Mit seiner 2003 eingeführten Citymaut ist London einer der Vorreiter zu diesem Thema. Doch Livingstone, der selbst keinen Führerschein besitzt, geht die aktuelle Regelung noch nicht weit genug: Wer mit einem Auto, das mehr als 225 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt, in die Innenstadt möchte, soll ab Oktober 25 britische Pfund (rund 33,60 Euro) pro City-Tour blechen. Ist man dagegen in einem automobilen Saubermann unterwegs (120 g/km oder weniger), kann man bis zu 100 Prozent sparen. So will der Oberbürgermeister bis zum Jahr 2025 die in seiner Stadt verursachten CO2-Emissionen um rund 60 Prozent drücken.
Populär macht man sich mit so einer Maßnahme sicher nicht, vor allem beim Londoner Establishment. Aber auch dort sollte ein Umdenken stattfinden, schließlich haben leistungsstarke Autos erst dann eine Daseinsberechtigung, wenn man sie fährt und nicht damit im Stau steht. Denn das macht im Elektroauto auch nicht weniger Spaß.
Quelle: PistonHeads




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