Die Rückkehr des Königs – Teil 2: Forza Motorsport 3

Von Florian Maier, MotorVision

Jetzt geht es ab auf die Piste: Motorvision verrät, wie viel Spielspaß Forza Motorsport 3 tatsächlich bietet – und wo noch Verbesserungspotential liegt.


Schicksals-Kurve


Trotz der Überzahl an Fahrzeugen und Einstellmöglichkeiten steuert sich jedes Fahrzeug unterschiedlich und verlangt Eingewöhnungszeit, um perfekte Runden hinzulegen. Die Steuerung per Gamepad oder Wireless-Lenkrad ist gleichermaßen gut gelungen und vermittelt hervorragendes Feedback, gerade wenn es über Bodenwellen, Kuppen oder Curbs geht. Besonders mit dem Wireless-Lenkrad gilt es, immer den perfekten Einlenk- beziehungsweise Bremspunkt zu finden, ansonsten landet man ganz schnell im undankbaren Kiesbett oder klebt an einer widerstandsfähigen Mauer. Simulation pur eben! Nach einigen Kampf-Runden kann es schon mal vorkommen, dass der virtuelle Lack-Doktor die ein oder andere Nachtschicht einlegen muss. Abfliegende Stoßstangen und total zerstörte Wracks treiben den Spielspaß weiter in die Höhe – oder auch nicht, wenn es sich um das eigene Gefährt handelt. Trotzdem ist das Schadensmodell nicht nur lobend zu erwähnen: Leider entstehen die Blessuren an der Karosserie recht blitzartig, beispielsweise ist das Glas des Rücklichts eben da oder nicht. Einen Glassplitter-Flug, der diese Entstehungsgeschichte unterfüttert, sucht man leider vergebens.


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Die Rückkehr des Königs – Teil 1: Forza Motorsport 3

Von Florian Maier, MotorVision

Im Jahr 2005 etabliert Microsoft mit Forza Motorsport den Erzrivalen zu Sonys Gran Turismo-Serie. Mittlerweile ist bereits der dritte Forza-Titel auf der Xbox360 angekommen.


Die Datenmenge von Forza Motorsport 3 ist schon mal riesig – deswegen wird das Spiel auch gleich auf zwei Discs ausgeliefert. Also zuerst mal die Installations-Disc eingeworfen und nach einigen Minuten kann der Spaß beginnen.


Royal-Weiß


Optisch hebt sich Forza 3 klar vom Vorgänger ab: die Menüs erstrahlen allesamt in jungfräulichem Weiß. Das kann einem gefallen oder nicht. Fakt ist: Die Menüstruktur hat im Vergleich zum Vorgänger erheblich an Übersichtlichkeit gewonnen. Zur Wahl stehen im Hauptmenü die Optionen „Karriere“, „Freies Spiel“ und „Xbox Live Marktplatz“. Im freien Spielmodus gibt´s eine kleine Überraschung: Endlich lassen sich sämtliche Autos und Strecken von Anfang an testen, man muss sie sich nicht erst mühsam über den Karrieremodus verdienen. Besagte Karriere ist ebenfalls vielfältiger und vor allem abwechslungsreicher gestaltet als noch bei Forza 2: Leitfaden ist nun ein virtueller Rennkalender. Je nachdem, welches Auto oder welche Strecken man fahren möchte, entscheidet man sich für eine von drei Veranstaltungen, die die Wochen zwischen den obligatorischen Klassen-Events füllen. Diese „Haupt Events“ erstrecken sich im virtuellen Kalender über ein Saison-Jahr und finden jeweils an den Wochenenden statt.


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Berner Kalender 2010

Von MotorVision

Heiße Mädels zeigen wie’s geht: Der Lifestyle-Fotograf Christian Holzknecht drückte wieder einmal auf den Auslöser und schuf einen erotischen Kalender für Büro und Werkstatt.


Bereits zum 16. Mal in Folge standen makellose Models in knappen Outfits für Berner, den Direktvertreiber von Verbrauchsmaterialien und Werkzeugen, vor der Kamera. Unter dem Motto „Workforce“ setzte Fotograf Christian Holzknecht die sexy Ladies in authentischer Arbeitsatmosphäre in Szene. Als Kulissen dienten ein bekanntes Hotel sowie eine Autowerkstatt im Herzen von Berlin. Die zwölf Kalendermotive zeigen in schwarz-weißer Optik viel Haut und Arbeitseifer der sexy Workforce.


Holzknecht lebt und arbeitet in Los Angeles. Er ist weltweit unterwegs und fotografierte bereits mehrfach für den Playboy. In der Tuning-Szene ist Holzknecht ebenfalls kein Unbekannter, schließlich hat er die letzten Miss Tuning-Kalender inszeniert.


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Im Auge des Betrachters: Der neue BMW 5er

Von Thomas Harloff, MotorVision

Alle Jahre wieder - BMW stellt ein neues Modell vor und Autofans im ganzen Land diskutieren über das Design. Das ist beim neuen 5er nicht anders, obwohl die Münchner bei der Formgebung einen neuen – und dennoch bewährten – Weg einschlagen.


BMW ist immer für Diskussionsstoff gut. Erst recht, wenn es um das Design eines neuen Modells geht. Ist die Form zu extravagant, treten zahlreiche Kritiker auf den Plan – unter der Ägide des ehemaligen Chefdesigners Chris Bangle war das bei fast jeder Neuvorstellung zu beobachten. So ist es nur verständlich, dass BMW die mit dem aktuellen 7er begonnene Rolle rückwärts weiterführt und mit dem neuen 5er ein in Sachen Optik betont massenkompatibles Auto auf die Räder stellt. Jetzt sollten alle glücklich sein, oder? Typischer Fall von denkste, denn sofort fühlen sich die Nörgler zu Kommentaren berufen. Stichworte wie „Einheitsbrei“, „gestalterische Langeweile“ und „enttäuschende Mischung aus dem bereits existenten Modellprogramm“ machen die Runde. Ja was denn nun: Wie man´s macht, macht man´s verkehrt, oder was?


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Der Pirelli Kalender 2010

Von MotorVision

Weltpremiere für den Pirelli Kalender 2010: In London präsentierte der italienische Reifenhersteller vor Journalisten, Sammlern und Gästen aus aller Welt die 37. Ausgabe des legendären Kalenders. Diesmal hat Starfotograf Terry Richardson das Kultobjekt inszeniert.


Hatte Patrick DeMarchelier in seinen Aufnahmen für The Cal 2008 China als beeindruckende Kulisse genutzt und Peter Beard ein Jahr später die Models in Botswana abgelichtet, liefert 2010 das exotische Brasilien den prächtigen Hintergrund für die Bilder des US-amerikanischen Fotografen Terry Richardson. Das berühmte "enfant terrible" ist bekannt für seinen provokanten, bisweilen auch empörenden künstlerischen Ansatz.


In den 30 Aufnahmen, die der Pirelli Kalender 2010 enthält, zeigt Terry Richardson eine Rückkehr zum spielerischen, reinen Eros. Durch sein Objektiv fängt er Phantasien ein und provoziert, aber dies mit einer Einfachheit, welche die lieblichsten Seiten der Weiblichkeit modelliert und erfasst. Er porträtiert einen Typ Frau, die fasziniert, weil sie natürlich ist. Die mit Klischees spielt, um sie verschwinden zu lassen, und die Ironie zu einem Schleier macht, mit dem sie sich bedeckt.


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